Das beste VPN für Valorant ist NordVPN, dank 5/5 beim Tempo in unserer Datenbank und Servern in 104 Ländern. Bevor Sie eins kaufen, sollten Sie aber wissen, was ein VPN in Valorant leistet. Es verschiebt Ihr Konto nicht in eine andere Region, und bei einer guten Verbindung kommen meist ein paar Millisekunden Ping dazu, statt wegzufallen. Hilfreich ist es in bestimmten Fällen: schlechtes Routing beim Provider, DDoS-Angriffe und Netze, die Spiele sperren oder drosseln.
Was ein VPN in Valorant nicht kann
Es ändert Ihre Kontoregion nicht
Das ist das häufigste Missverständnis. Riot verknüpft jedes Konto mit einer Region of Residence (Wohnregion) und einem “Shard”, dem Servercluster, auf dem Sie spielen. Laut Riots FAQ zum Kontotransfer basieren beide “auf Ihrem physischen Standort bei der Kontoerstellung”.
Eine Verbindung zu einem VPN-Server in Tokio verlegt Ihr EU-Konto nicht nach Japan. Ihr Shard bleibt derselbe, Ihr Datenverkehr läuft nur über Japan nach Europa. Der Ping wird schlechter.
Riot erlaubt Regionswechsel, aber nur passend zu Ihrem tatsächlichen Wohnort und nur alle 90 Tage. Manche Daten wandern nicht mit, darunter der Fortschritt der laufenden Ranked-Saison und der Spielverlauf (Transfers zwischen NA, LATAM und BR behalten alles). Riots eigene FAQ rät, “beim Spielen über ein VPN besonders vorsichtig” zu sein, weil Änderungen Ihren echten Standort widerspiegeln müssen.
Es senkt den Ping meist nicht
Ein VPN schaltet einen Zwischenschritt zwischen Sie und Riots Server. Leitet Ihr Provider Sie schon effizient, kann dieser Schritt nur Latenz hinzufügen. Wer jedem Spieler “weniger Ping mit VPN” verspricht, übertreibt.
Was ein VPN für Valorant-Spieler tun kann
Schlechtes Routing ausgleichen
Manchmal schickt Ihr Provider Spieldaten auf einen Umweg, etwa über ein anderes Land, bevor sie Riots Server erreichen. Ein VPN-Server nahe am Spielserver kann einen direkteren Weg liefern. Das zeigt nur ein Test: Vergleichen Sie Ihren Ping im Spiel mit und ohne VPN zur gleichen Tageszeit. Unser Artikel zu VPN und Gaming-Ping erklärt, wie Sie richtig testen.
Vor DDoS-Angriffen schützen
In Ranked-Spielen und beim Streamen kann ein frustrierter Gegner, der an Ihre IP-Adresse kommt, Ihre Leitung fluten und Sie aus dem Spiel werfen. Mit VPN sieht der Angreifer nur die IP des VPN-Servers, die für solchen Verkehr ausgelegt ist. Wer auf Twitch streamt oder auf hohem Rang spielt, hat damit schon einen Grund für ein VPN.
Drosselung durch den Provider verhindern
Manche Provider bremsen Gaming- oder Peer-to-Peer-Verkehr zu Stoßzeiten. Ein VPN verschlüsselt den Verkehr, der Provider erkennt nicht mehr, was es ist, und gezieltes Drosseln wird deutlich schwerer.
In restriktiven Netzen spielen
Wohnheime, Firmennetze und manche öffentlichen WLANs sperren Spieleverkehr komplett. Ein VPN, am besten mit Verschleierung, verschafft Ihnen eine normale Verbindung. Prüfen Sie vorher die Regeln des Netzes.
Riots Regeln zu VPNs
Riot sperrt Spieler nicht allein wegen der Nutzung eines VPNs, garantiert aber auch kein gutes Spielerlebnis. Zwei Punkte:
- Täuschen Sie mit einem VPN keinen Standort für einen Regionswechsel oder eine Kontoerstellung vor. Das widerspricht Riots Vorgabe, dass Ihre Region Ihrem physischen Standort entsprechen muss.
- Vanguard läuft auf Kernel-Ebene. Riots Anti-Cheat, das 2020 mit Valorant startete, lädt mit dem Rechner. Bekannte VPN-Apps vertragen sich damit, obskure “Gaming-Booster” manchmal nicht. Bleiben Sie bei etablierten Anbietern.
Die besten VPNs für Valorant
Am wichtigsten ist das Tempo. Alle Wertungen stammen aus unserer Datenbank.
| VPN | Gesamt | Tempo | Serverländer | Umgehen restriktiver Netzwerke | Garantie |
|---|---|---|---|---|---|
| NordVPN | 4,63/5 | 5/5 | 104 | 4/5 | 60 Tage |
| Surfshark | 4,08/5 | 5/5 | 65 | 2/5 | 30 Tage |
| Proton VPN | 4,24/5 | 5/5 | 65 | 2/5 | 30 Tage |
| Mullvad | 4,04/5 | 5/5 | 37 | 4/5 | 30 Tage |
| ExpressVPN | 3,72/5 | 5/5 | 94 | 3/5 | 30 Tage |
1. NordVPN: das beste Allround-Gaming-VPN
NordLynx, NordVPNs Protokoll auf WireGuard-Basis, hält den Overhead gering, und mit Servern in 104 Ländern findet man meist einen nahe am eigenen Valorant-Rechenzentrum. Verschleierte Server helfen in gesperrten Netzen, und die 60-Tage-Garantie lässt Zeit, den Ping gründlich zu testen.
2. Surfshark: schnell und gut für viele Geräte
Surfshark erreicht 5/5 beim Tempo und unterstützt WireGuard. Spielen Sie auch auf der Konsole oder teilen das Abo in der WG, ist die Geräteabdeckung hervorragend (5/5).
3. Proton VPN: schnell, privat und mit Gratisplan
Proton VPN erreicht 5/5 beim Tempo. Mit dem kostenlosen Plan prüfen Sie günstig, ob ein VPN Ihr Routing überhaupt verbessert, bevor Sie zahlen, auch wenn die Gratis-Server abends voll sein können.
4. Mullvad: für datenschutzbewusste Spieler
Mullvad erreicht 5/5 beim Tempo und kostet pauschal 5,50 $ im Monat, ohne lange Bindung. Weniger Serverländer (37) bedeuten, dass Sie nicht neben jedem Riot-Rechenzentrum einen Server finden.
5. ExpressVPN: zuverlässig, aber teuer
ExpressVPN ist schnell (5/5) und hat 94 Serverländer, kostet mit 99,95 $ pro Jahr in unseren Preisdaten aber mehr als die anderen für denselben Gaming-Nutzen.
Alle VPNs im direkten Vergleich? Unser vollständiger VPN-Vergleich zeigt Bewertungen nach 18 Kriterien.
VPN für Valorant einrichten
- Installieren Sie das VPN auf dem PC und wählen Sie ein Protokoll auf WireGuard-Basis.
- Verbinden Sie sich mit einem Server im selben Land oder derselben Stadt wie Ihr Valorant-Rechenzentrum, nicht unbedingt in Ihrem Heimatland.
- Starten Sie Valorant und prüfen Sie den Ping in den Einstellungen. Vergleichen Sie mit dem Ping ohne VPN.
- Ist er schlechter, probieren Sie einen anderen nahen Server oder nehmen Valorant per Split-Tunneling aus dem VPN, während alles andere geschützt bleibt.
- Entscheiden Sie über den Kill Switch. Er verhindert, dass Ihre echte IP bei einem VPN-Abbruch durchsickert, was für den DDoS-Schutz zählt, trennt aber auch Ihr Spiel, bis das VPN wieder steht.
Valorant auf PS5 und Xbox
Valorant gibt es auch für Konsolen. PlayStation und Xbox führen keine VPN-Apps aus. Wer dort denselben DDoS-Schutz oder dieselbe Routing-Korrektur will, installiert das VPN auf dem Router oder teilt die VPN-Verbindung eines Computers. Beides macht es komplizierter, und bei einem guten Heimanschluss ist der Nutzen meist klein. Unser VPN-Ratgeber für PS5 und Xbox erklärt die Einrichtung.
Den Ping richtig testen
Beurteilen Sie ein VPN nicht nach einem einzigen Match. Der Ping schwankt über den Tag, vor allem abends, wenn die ganze Nachbarschaft online ist. Ein fairer Test sieht so aus: Blenden Sie Valorants Netzwerkstatistik ein, spielen Sie ein paar Deathmatch-Runden ohne VPN und wiederholen Sie das auf zwei oder drei VPN-Servern nahe Ihrem Rechenzentrum, alles innerhalb derselben Stunde. Achten Sie auf den Durchschnittsping und den Paketverlust, nicht nur auf den besten Wert.
Hilft das VPN nur zu bestimmten Uhrzeiten, nutzen Sie es dann und lassen Valorant sonst per Split-Tunneling außen vor.
Wann Sie auf das VPN verzichten sollten
Ist Ihr Ping schon niedrig und stabil, streamen Sie nicht und hat Sie noch nie jemand aus dem Spiel geworfen, spielen Sie mit VPN nicht besser. Behalten Sie es für öffentliches WLAN und den Rest und lassen Sie Valorant per Split-Tunneling draußen. Wenn Sie auch andere Shooter spielen, behandelt unser Ratgeber zum besten VPN für Warzone die Besonderheiten von Call of Duty.
Ein VPN ändert Ihre Valorant-Region nicht und senkt den Ping in der Regel nicht. Es lohnt sich, wenn Ihr Provider schlecht routet, wenn Sie streamen oder auf hohem Rang spielen und DDoS-Schutz wollen, oder wenn Ihr Netz Spiele sperrt. Für diese Fälle ist NordVPN unsere Wahl: 5/5 beim Tempo, Server in 104 Ländern und 60 Tage Garantie, um den Unterschied selbst zu messen.